Das schweizerische Berufsbildungssystem kennt nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit die Sekundarstufe II mit
der Berufslehre, die mit dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis abschliesst, sowie die gymnasiale Maturität als
Zulassung in die tertiäre Bildungsstufe. Diese dritte Stufe beinhaltet die universitäre Richtung (Universitäten, ETH,
Fachhochschulen) und jene der höheren Berufsausbildung mit den eidgenössischen. Berufs- und den höheren Fachprüfungen
sowie die höheren Fachschulen.
Etwa 150 Berufe sind mit eidgenössischen Fachausweisen (eidgenössischen Berufsprüfungen) und mehr als 150 Berufe
mit eidgenössischen Diplomen (höhere Fachprüfungen, z.B. Meisterprüfung) national anerkannt. Der Beruf der
Schneesportlehrerin resp. des Schneesportlehrers ist somit eine höhere Berufsausbildung mit einer eidgenössischen
Berufsprüfung als Abschluss, die zum Führen des geschützten Titels «Schneesportlehrer/in mit eidgenössischem
Fachausweis» berechtigt.
Die gegenseitige Anerkennung von Berufen innerhalb der EU ist auf dem Vormarsch; und ebenso ist eine nationale
Gesetzgebung dazu in Bearbeitung: Sie soll den kommerziellen Schneesportunterricht schweizweit regeln.
Ausbildung
An den Eidgenössischen Fachausweis kommt, wer die entsprechende Ausbildung abschliesst.